Mediation statt Rechtsstreit

Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung

Mitglied im Bundesverband
Mediation in Wirtschaft
und Arbeitswelt e.V.

IHK-Hannover
zertifizierter Mediator
(BMWA®)

Verfahren und Grundprinzipien der Mediation

In §1 MediationsG heißt es:

„Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.“

Diese Konfliktlösungsmethode folgt vier Prinzipien:

  • Methodisch werden die Menschen und ihre Probleme getrennt voneinander behandelt.
  • Es stehen nicht die Positionen, sondern die Interessen im Mittelpunkt der Verhandlung.
  • Das dritte Prinzip besteht darin, Positionen zu entwickeln, die für beide Partner Vorteile bringen – „win-win-Situation“.
  • Last but not least lautet das vierte Prinzip, dass man sich auf neutrale Beurteilungskriterien bezüglich der Entscheidungsalternativen einigt.

Anforderungen an einen Moderator

Jeder kann sich Mediator nennen und mediieren, jedoch erfüllt nur der „zertifizierte Mediator“ ein besonderes Anforderungsprofil.

Der Mediator ist die wichtigste Variabel im Mediationsverfahren. Er katalysiert und strukturiert den Verhandlungsrahmen „“Setting“) und den Verhandlungsprozess. Der Mediator trägt zur Konflikterhellung und zur Wiederherstellung des Dialogs zwischen den Konfliktparteien (Medianden) bei und sorgt dafür, dass Machtungleichgewichte kompensiert werden und sich nicht nachteiligt auf den Konfliktprozess auswirken.

Ein Mediator ist niemals Partei – er ist unabhängig, neutral und verschwiegen!

Merkmale eines Mediations­verfahrens

Vorrangiges Ziel eines Mediationsverfahrens zur Konfliktbeilegung ist stets die gütliche Einigung anstelle eines Gerichtsverfahrens, in dem eine Partei oftmals bis zur letzten Instanz geht um ihr Recht durchzusetzen.

Daher muss in jeder Klageschrift bereits Erwähnung finden, ob dem zukünftigen Rechtsstreit bereits ein Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung (z.B. in Form einer Mediation) vorausgegangen ist, bzw. eine schlüssige Erklärung darüber, was einem solchen Versuch entgegensteht.

Zudem können die Gerichte die Teilnahme an einem Mediationsverfahren vorschlagen und für diese Zeitdauer das Ruhen des gerichtlichen Verfahrens anordnen.

  • Vermittlung durch unparteiische („neutrale“/ allparteiliche) Dritte. Mediatoren haben keine Entscheidungsgewalt im Hinblick auf den Streitgegenstand, sie sind weder Richter noch Schlichter
  • Einbeziehung und direkte Kommunikation aller Konfliktparteien; i.d.R. sind diese anwesend (keine die Parteien ersetzende Vertretung durch Dritte)
  • Informelle/außergerichtliche Konfliktbearbeitung, flexible Verfahrensgestaltung
  • Nicht-Öffentlichkeit und Vertraulichkeit
  • Autonomie und Freiwilligkeit: die Parteien bestimmen Anfang und Ende der Mediation; der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen
  • Konsensorientierung: Verzicht auf Machtentscheidungen und einseitige Rechtsdurchsetzung
  • selbstbestimmte, interessensgerechte, ressourcensparende, kostengünstige und zukunftsgerichtete Regelung/Lösung des Konflikts (sogenannte „win-win“-Situation)

Dirk Wolff-Simon

„Ein guter Streit kennt keine Verlierer“

Konfliktmanagement & Mediation, Hannover


Tel.: 0511 - 600 17 06
Mobil.: 0172 - 511 23 24
eMail: info@wirtschaftsmediator-wosi.de

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